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Die Ems bei Hembergen

 

Seit nunmehr über 20 Jahren kämpft die Schutzgemeinschaft Ems darum, die Renaturierung der Ems voranzubringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trittsteine Ems

Auch die EU-Wasserrahmenrichtlinie sitzt den Behörden im Nacken. Sie sieht vor, dass bis 2015 alle Oberflächengewässer in einem chemisch und ökologisch guten Zustand sein sollen. Auch wenn man sich vom Termin schon längst verabschiedet hat, besteht dennoch Handlungsbedarf.

Ein Bericht von Thomas Starkmann

lesen Sie weiter * Eine Schleife für die Ems

 

 

 

 

 

 

Thema: Emsaue

Die Emsaue besser schützen!

 

Naturschutz muss sein,

wollen wir das natürliche Umfeld

der Emsauenlandschaft wieder erhalten und bewahren.

 

Naturschutz ist kein Selbstzweck.

 

Was wir brauchen,

ist der vernünftige Konsens von Mensch und Natur.

zur TED-Umfrage der Emsdettener Volkszeitung
lesen Sie unseren Leserbrief weiter * Leserbrief vom 11.10.2009

Emsaue besser schützen,

unter diesem Thema berichtet die Emsdettener Volkszeitung am 10.10.2009 über die Planung der öffentlichen Hand im Bereich der Emsaue.

lesen Sie weiter: weiter * Emsaue besser schützen

Ein Strom, in der Eiszeit entstanden.

Ein Hintergrundbericht der Emsdettener Volkszeitung

Sie fließt und fließt seit mindestens 10000 Jahren: die Ems, Emsdettens Fluss. Die Ems ist ein Urstrom aus der Eiszeit, der die aus Norden vorrückenden Eisberge...

lesen Sie weiter den Bericht: weiter * Ems verliert ihr steiniges Ufer

Die Vielfalt erhalten!

Ein Bericht der EV über die Arbeit der Biostation an der Ems.

Die Artenvielfalt geht nach wie vor zurück‘, sagt Dr Peter Schwartze. Wegen des Kostendrucks und fehlender Zeit ist eine detaillierte Kartierung aktuell nicht möglich. Die Biologische Station...

lesen Sie weiter den Bericht: weiter * Die Vielfalt erhalten

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bringen Leben in die Ems

unter diesem Motto standen zwei große Aktionstage im August, bei denen jeweils ein Emsabschnitt mit der Hand entfesselt wurde. Die Ems wird dabei von ihrem Korsett, der uferbegleitenden Steinschüttung auf jeweils 50 Metern Länge befreit - von Hand und mit Muskelkraft!

 

Die Ems muss wieder in einen naturnäheren Zustand zurückgeführt werden.

Die Steine, die die Ems in ein Korsett zwängen, sind der „Stein des Anstoßes“. Von Natur aus läge kein einziger Stein im Uferbereich. Alle Steine sind hier künstlich eingebracht worden

lesen Sie weiter * Entsteinugsaktion an der Ems

 

 

 

 

Der Kommentar:

zum Thema:

Die Schutzgemeinschaft Ems

hatte Besuch aus dem Ministerium

lesen Sie weiter: * Meinung & Kritik
 

 

 

 

Schutzgemeinschaft Ems:

05. September 2008

 

Es geht um die Renaturierung der Ems im Bereich Hembergen / Saerbeck.

Endlich liegt diese wichtige Sache in den Händen von

Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek.

 

Hoher Besuch aus Düsseldorf und Münster war am 05. Sept. 2008 angesagt.

Josef Tumbrink, als Vorsitzender des NABU NRW und Heinz Rinsche, als Vertreter der Schutzgemeinschaft Ems begrüßen Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek beim Ortstermin in Hembergen recht herzlich.

Zum gemeinsamen Erörterungstermin mit Behördenvertretern des Kreises Steinfurt, der Gemeinden Saerbeck und Emsdetten, Parteivertretern, betroffenen Landwirten, Anliegern, Vertretern der Biologischen Station, Naturschützern von BUND und NABU sowie der Presse geht es in die Emsaue.

Es geht um die Situation an der Ems ............

 

Die Flussausbaumaßnahmen an der Ems, die in der Zeit von 1934 bis ca. 1960 durchgeführt wurden, haben aus dem natürlichen Sandfluss "Ems" einen größtenteils wenig attraktiven Kanal werden lassen.

Der Lauf der Ems wurde begradigt und um ca. 1/3 reduziert, das Flussbett wurde vertieft und mit Steinschüttungen versehen. Dadurch erhöhte sich die Fließgeschwindigkeit der Ems. Zur Regulierung mussten zudem Staustufen eingebaut werden. Das Flussbett liegt heute hier ca. 1,50 - 2 Meter unter dem alten Niveau.

Die ökologische Funktion der Ems als natürlicher Lebensraum ging größtenteils verloren.

 

Seit 1986 kämpft die Schutzgemeinschaft Ems, unter Führung und großem Engagement von Heinz Rinsche um die Renaturierung der Ems.

Es muss gelingen, in den nächsten Jahren unsere Fließgewässer wieder in einen naturnäheren Zustand zu bringen.

"Die Ems muss wieder krumm werden"

 

Die Wasser-Rahmen-Richtlinie (WRRL) der EU, sowie Landeswassergesetz, Gewässer-Auen-Programm und das Ems-Auen-Schutzkonzept können beim erforderlichen Rückbau der Ems zu einem naturnahen Fluss herangezogen werden.

 

Wir hoffen, dass man nun auch Seitens des Landes gewillt ist, im Kreis Steinfurt Zeichen zu setzen. Denn nachdem die Renaturierungsmaßnahme im Bereich der Bevermündung (Münster / Warendorf) vorbildlich, erfolgreich abgeschlossen sind, meinen wir, dass es nun endlich an der Zeit sein muss, die Wideranbindung des Altarms bei Entrup in Hembergen/Saerbeck Wirklichkeit werden zu lassen.

Sofern dieser Altarm wieder an die Ems angebunden ist, so wird sich ein großes Stück natürlicher Emslandschaft mit den schon renaturierten Bereichen Posberg und Saerbecker Mühlenbach ergeben. Sozusagen 2 km Bilderbuch-Ems mehr.

 

Nun endlich liegt diese

wichtige Sache in den

Händen von

Umweltminister

Eckhard Uhlenberg und Regierungspräsident

Dr. Peter Paziorek.

 

Wichtig bei diesem Termin ist, dass gemeinsam mit Behördenvertretern des Kreises und der Gemeinden Saerbeck und Emsdetten, betroffenen Landwirten, Anliegern und Naturschützern die Gegebenheiten der Liegenschaften am betroffenen Emsabschnitt dargelegt und die Detailfragen diskutiert werden.

 

Die bisher ausgearbeiteten Pläne werden von den Fachbereichsleitern erläutert.

Hier ist geplant, die Ems durch einen stabilen Damm dicht zu machen, so dass sie wieder durch den Altarm fließen muss. Die jetzige Flussrinne wird dann nur noch bei Hochwasser überflutet.

Bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen muss sichergestellt werden, dass die Interessen der Landwirtschaft einvernehmlich gelöst werden.

Der Bestandsschutz der wirtschaften Landwirtschaft darf auch langfristig nicht durch die Maßnahmen gefährdet werden. Die Eigentumsrechte angrenzender Länderein müssen ggfls. im Rahmen einer nachhaltigen Flurbereinigung geklärt werden.

Zukünftig soll sich der Fluss wieder ungehindert in den Uferbereichen ausweiten können, zusätzlicher Hochwasserschutz erscheint nicht erforderlich.

Dann ist da noch die Brücke, und... und..

Es gibt viel zu tun und die Probleme liegen in den Details.

 

Ein sicherlich nicht ganz einfaches Projekt. Trotzdem sollte die baldige Realisierung dieser Pläne möglich sein.

Schaut man sich nämlich den Altarm an, so kann man ermessen, wie sich hier der einzigartige Sandfluss Ems sein Bett gegraben hat - mit höchst unterschiedlichen Ufern, Sandbänken und auch Kolken.

Eisvogel und Uferschwalben, Schwanenblume und Blaufügel-Pracht libelle, Hecht und Aal finden hier ihren Lebensraum. Schwarzdorn und Pfaffenhütchen bilden dichte Gebüsche: Weit und breit dürfte es kein Gebiet geben, wo so viele Nachtigallen den Maiabend verzaubern. Auch der so seltene Pirol ist hier Stammgast. Sein exotisches Aussehen und sein so melodisches Flöten begeistern jeden Naturfreund.

Auch die "Wasserbauer" werden solch ein Krumm-Machen der Ems begrüßen. Denn je kurvenreicher ein Fließgewässer, desto geringer die Fließgeschwindigkeit. Das aber bewirkt, dass sich Sand in der Sohle absetzt. Der weiteren Eintiefung der Ems wird also gegengesteuert.

 

Der Abschluss der Veranstaltung findet in der Gaststätte Lanvers-Gier statt.

Zum Dank gibt es 2 Kisten Apfelsaft von den heimischen Streuobstwiesen

und Heinz Rinsche überreicht die unterzeichnete Resolution der Schutzgemeinschaft Ems sowie die Unterschriftenliste an den Umweltminister Eckhard Uhlenberg.

 

Im Schlussstatement erklärt der Umweltminister Uhlenberg, "dass man sich bemühen werde, im Rahmen der Möglichkeiten die Planung und Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen "Altarm Entrup Hembergen/Saerbeck" zügig fort zu führen".

"Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, aber sie mahlen".

 

Auch der Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek erklärt, "dass er die Realisierung des Projektes favorisiere. Seine Behörde als zuständiger Fachbereich werde sämtliche Erfordernisse einer schnellen Umsetzung der Pläne zügig angehen. Trotzdem müssten alle Beteiligten zeitlich noch etwas Geduld mitbringen, denn die Mühlen der Verwaltung...."

 

In diesem Sinne hoffen alle Beteiligten, dass die Ergebnisse spätestens in 3Jahren in der Landschaft zu sehen sein werden.

 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das große Engagement in dieser Sache.

 

 

Emsdetten, den 05. September 2008

Bericht: Friedel Hesseling

Fotos (5): Bernd Oberheim

 

   
lesen Sie den Bericht der EV vom Tage: * Ortstermin mit dem Minister

 

Unsere Forderung:

Anschluss des Altarms Saerbeck/Hembergen an die fließende Ems
lesen Sie weiter: * Emsschützer fordern....Pressemitteilung
   

 

 

 

 

 

 

Minister Uhlenberg am 05. September 2008 an der Ems

 

Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek trafen sich bei uns im Kreis Steinfurt an der Ems.

 

Im Zentrum des Kreises zwischen Saerbeck und Hembergen werden sie gemeinsam mit Behördenvertretern, betroffenen Anliegern und Naturschützern eine Emsbegehung durchführen.

Vor Ort werden sie vor allem einen 2 km langen Altarm (Entrup) besichtigen, der an die fließende Ems wieder angeschlossen werden soll.

Das war zwar schon im Jahre 2004 offizielles Regionale- Projekt der Gemeinden Emsdetten und Saerbeck, konnte aber damals nicht klappen, weil zunächst die Eigentumsverhältnisse geregelt werden mussten.

Diese sind aber, wie sich alsbald herausstellte, in diesem Bereich äußerst komplex. Ohne ein vorgeschaltetes Bodenordnungsverfahren war hier also nichts zu machen.

Es wird nun endlich Zeit, in der Landschaft Veränderungen durchzusetzen, sonst waren erhebliche Planungsarbeiten und Landankäufe "für die Katz". Wir dürfen jetzt nicht auf halbem Wege stehen bleiben.

Bleibt zu hoffen, dass es den Herren Uhlenberg und Dr. Paziorek gelingt, einen Weg zu finden, so dass dieses große Naturschutzprojekt endlich realisiert werden kann.

 

Unsere Forderung:

Anschluss des Altarms Saerbeck/Hembergen an die fließende Ems
lesen Sie weiter: * Emsschützer fordern....Pressemitteilung

 

 

 

 

 

 

 

Mühlenbach bezog sein neues/altes Bett

 

In der Emsdettener Volkszeitung vom 16 Dezember 2006 fanden wir einen sehr erfreulichen Bericht über ein großes Ereignis:

im Rahmen der Renanturierung des Mühlenbaches und der Ems wurde der Mühlenbach im Mündungsbereich wieder nahezu in seinen alten Bachlauf zurückverlegt. Damit wurde endlich die von der Schutzgemeinschaft EMS seit vielen Jahren gestellte Forderung und Ausarbeitung der Renaturierung der Ems gerade für diesen sensiblen Bereich erfüllt.

Vor allem der Sprecher der Schutzgemeinschaft EMS, Heinz Rinsche ist äußerst zufrieden, über das Ergebnis und überglücklich, dass der Wideranschluss noch im Jahre 2006 gefeiret werden konnte.

Dank sagen wir allen Beteiligten Behörden und Ämtern, der Unteren Landschaftbehörde, dem Staatliche UmweltAmt (StUA) Münster und auch der Stadt Emsdetten, die dies nun ermöglicht haben.

 

lesen Sie hier zu die Berichte der EV:  

 

   

Emsdettener Volkszeitung 24. Januar 2007

Jetzt ist das Bett gemacht: Blickpunkt Mühlenbach

Der Mühlenbach hat mit seinem Hochwasser vom renaturierten Teil in den Emswiesen Besitz ergriffen. Die Aue ist geflutet. Im Morgenlicht bei Raureif bietet das Naturschutzgebiet einen herrlichen Anblick für Naturfreunde

lesen Sie hier weiter: * Blickpunkt Mühlenbach

 

Emsdettener Volkszeitung 16. Dez. 2006

EMSDETTEN . In sein "altes" Bett zurück zog gestern der Mühlenbach.

lesen Sie hier weiter: * Bach lief ins neue Bett
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blickpunkt 20 Jahre Schutzgemeinschaft Ems

 

Genau 20 Jahre ist es her, da bewegte die Ems die Gemüter der Bürger. Forderungen nach dem Stopp der kanalartigen Gestaltung des Flusses, nach naturfreundlichen Lösungen und dem Einbinden einzelner Flussabschnitte in die Landschaft einten damals die verschiedenen Gruppen und Vereine.

Am 11. März 1986 gründete sich deshalb die Schutzgemeinschaft Ems. Heimatvereine, Angler, Imker, der Landesfischereiverband und der Hegering, der Bund für Vogelschutz, Wassersportvereine, der Verein der Vogelliebhaber und sogar der Kunstverein unterzeichneten die Resolution dieser Bürgerinitiative. "Unsere Ems" prangte in großen Lettern auf dem Papier, das immerhin 30 Vereinsvorsitzende stellvertretend für über 10 000 Menschen unterzeichneten.

 

lesen Sie auch hierzu den Bericht der Emsdettener Volkszeitung * hier

 

 

 

" Lebendige Ems - Lebensader für Mensch und Natur "

Ein interessanter

"Ems-Abend ":

 

Bilder, Projekte und Geschichten von der Ems. Vorgetragen und gestaltet vom NABU und dem Heimatbund Emsdetten mit anschließender Diskussion.

Am 23. März 2006 in der Villa Schilgen der Verbundsparkasse in Emsdetten

 

lesen Sie auch hierzu den Bericht der Emsdettener Volkszeitung * hier

 

 

 

 

Der neue Mühlenbach

Kurvenreich einbetten

Emsdettener Volkszeitung vom 24. Dez. 2005

von Ralf Schacke

 

Sobald Geld vom Land fließt, fließt auch der Mühlenbach in seinem neuen Bett

 

EMSDETTEN . Er ist der Gründer der Schutzgemeinschaft Ems und hatte stets auch den Mühlenbach im Augenwinkel. Heinz Rinsche sieht ein wenig Licht am Ende des Bachlaufs, der im 20. Jubiläumsjahr in sein altes, ursprüngliches Bett zurückkehren könnte.

"Zurückkehren wird", ist sich der Naturschützer sicher, als er zusammen mit der EV in dieser Woche den alten und künftigen Verlauf des Mühlenbachs zwischen Emsbrücke bei Bisping Waldesruh und neuer Mühlenbachbrücke am Knorrenkamp abschreitet.

lesen Sie weiter klicken Sie hier

 

 

 

 

 

 

Gute Nachricht vom Mühlenbach

von Heinz Rinsche

Vor nicht langer Zeit wurde das Bachbett des Mühlenbachs richtig gepflegt und ordentlich gemäht.

lesen Sie weiter klicken Sie hier

 

 

 
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